Entwicklung (Schwerpunkte) - Michaelschule

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Entwicklung (Schwerpunkte)

Die MSP > Profil Oberschule
Wir entwickeln unsere Schule ständig weiter. Dabei werden externe und v. a. interne Impulse und Ideen berücksichtigt. Der Schwerpunkt liegt dabei natürlich auf der Unterrichtsentwicklung, aber auch Organisations- und Personalentwicklung liegen uns am Herzen. Zurzeit sind z. B. folgende Prozesse im Gang:
Fachleistungsdifferenzierung im Klassenverband
In den Schuljahren 2017/18 und 2018/19 läuft eine Testphase mit fachleistungsdifferenziertem Unterricht im Klassenverband.
In den höheren Jahrgängen der Oberschule findet der Unterricht und die Leistungsbewertung auf unterschiedlichen Niveaus statt: G-Kurs (grundlegende Anspruchsebene), E-Kurs (erhöhte Anspruchebene) und an der Michaelschule in den Q-Klassen ZE-Kurs (zusätzlich erhöhte Anspruchsebene). Der Unterricht erfolgt dann in der Regel in Kursgruppen.
Die Mehrzahl der Lehrkräfte der Michaelschule testet zurzeit, ob auch eine klasseninterne Fachleistungsdifferenzierung gut gelingen kann. Dabei werden die Inhalte differenziert aufbereitet und die Leistungen der Schüler*innen in Relation zur Anspruchebene bewertet (auf dem Zeugnis ausgewiesen). Begründung: Die Erhaltung der Stabilität des verlässlichen sozialen Gefüges einer Klasse als Basis für optimale Lernbedingungen. Äußere Differenzierung erfordert ständige Wechsel von Lerngruppen und Unterrichtsräumen, die ein hohes Maß an innerer und äußerer Unruhe im Schulalltag mit sich bringen. Die Gleichwertigkeit der Anforderungen, Leistungsbewertungen und Abschlüsse wird durch verschieden Maßnahmen (z. B. zeitweise zwei Lehrkräfte im Unterricht) garantiert.
Begleitung und Evaluation: Die testenden Lehrkräfte stehen in einem ständigen Austausch, es gibt "Anwendertreffen" mit Problem- und Best-Practice-Tischen, die Ergebnisse der Klassenarbeiten werden evaluiert und es gab eine Umfrage unter den Lehrkräften.
Digitales Klassenbuch
Das Klassenbuch in Papierform dürfte bald der Vergangenheit angehören. Den Digitalen Klassenbüchern gehört die Zukunft, denn sie haben viele Vorteile. Sie gehen nicht verloren, erlauben den Zugriff von überall, führen wichtige Informationen zentral zusammen und erlauben schnelle Überblicke und Auswertungen. Wenn es um Probleme mit Absentismus geht, bieten Digitale Klassenbücher enorme Vorteile, da auch Lehrerinnen und Lehrer, die nur Teilgruppen einer Klasse unterrichten, leicht sehen können, wer unberechtigt fehlt.
Die Michaelschule befindet sich im Schuljahr 2018/19 in einer Testphase, in der Lehrerinnen und Lehrer aus jeder Altersklasse auf freiwilliger Basis ihr Kursheft (reduzierte Form eines Klassenbuches) bereits gegen das Digitale Klassenbuch getauscht haben. Diese Testphase dient dem Zweck, Schwierigkeiten bei der Organisation und Anwendung des Digitalen Klassenbuches im Vorfeld zu erkennen und unmittelbar entgegen zu wirken. Hierbei unterstützen auch die regelmäßig angebotenen Sprechstunden, in denen Fragen und Probleme zum Digitalen Klassenbuch besprochen und Lösungen gefunden werden.
Lernkompetenzcurriculum
Nicht erst die Einführung der Oberschule erfordert von allen Kolleg*innen ein Umdenken im Lehr- und Lernprozess mit den Schüler*innen. Unterschiedliche Lernvoraussetzungen, individuelle Begabungen, Neigungen und unterschiedliche Lernverhalten müssen besondere Beachtung finden. Der Unterricht ist so zu gestalten, dass selbstständiges und kooperatives Lernen in handlungs- und problemorientierten Umgebungen für die Schüler*innen möglich wird.  Neben den Sozialformen Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit kommt den Methoden bzw. den Lernkompetenzen (wie z.B. der Wochenplan- oder Freiarbeit) eine besondere Bedeutung zu. Das Bildungsangebot einer Schule in kirchlicher Trägerschaft soll zudem den Schülerinnen und Schülern eine ganzheitliche, selbstständige und gemeinschaftsgebundene Persönlichkeitsentwicklung ermöglichen.
Um bei unseren Schüler*innen die oben beschriebenen Kompetenzbereiche zu fördern, arbeiten wir aktuell an einem Lernkompetenz-Curriculum.

Die Schüler*innen erarbeiten an Lernkompetenztagen, die über das Schuljahr gleichmäßig verteilt sind, an einer bzw. mehreren Lernkompetenzen. Um vertiefend in die jeweiligen Themen einzusteigen, wird für die Lernkompetenztage ein kompletter Schultag aufgewendet.
Umweltschule in Europa
Die Michaelschule Oberschule Papenburg hat sich um die Auszeichnung "Umweltschule in Europa" beworben. Im Zeitraum von zwei Jahren werden an unserer Schule und an außerschulischen Lernorten ( RUZ, Sozialer Ökohof ) Projekte zu den beiden Handlungsfeldern "Müll/Abfall" sowie "Energie/Klimaschutz angeboten. So zum Beispiel Projekttage in Zusammenarbeit mit dem RUZ: Essen für ein gesundes Klima, Recycling, Upcycling, Plastikmüll in den Meeren, Fair Trade.
Auch Projekte aus den Fächern Kunst ( Kunst trifft Müll ), Hauswirtschaft (Nachhaltige Ernährung), Technik ( Bau von Solarbooten ), Erdkunde (Regionale Landwirtschaft), die Durchführung von Mobilitätstagen für die Klassen 5 und 7 , die Bildung von Energieteams sowie die Teilnahme am Stadtradeln sollen zum Erreichen der Auszeichnung "Umweltschule" beitragen.
Ziel aller Projekte soll es sein, unsere Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, die Schöpfung in ihrer Schönheit und Gefährdung wahrzunehmen, sie zu erhalten und den Menschen deutlich zu machen, dass jeder Einzelne einen Beitrag z.B. zur Müllreduzierung und somit zum Klimaschutz leisten kann und muss.
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