Schulform Oberschule

Schulform Oberschule



Schulform Oberschule

Schulform Oberschule



1. Seit dem Schuljahr 2011/12 gibt es die Oberschule ...


Die
Oberschule in Niedersachsen ist eine seit dem Schuljahr 2011/2012 bestehende Schulform, die durch § 10a des Niedersächsischen Schulgesetzes im niedersächsischen Schulsystem verankert wurde.Die Oberschule fasst die Haupt- und Realschule zu einer Schulform zusammen. Ein Grund für die Schaffung der neuen Schulform war unter anderem die stark zurückgehende Akzeptanz der Hauptschule bei den Eltern.

Die Schulleiterkonferenz der  fünf Haupt- und Realschulen in Trägerschaft der Schulstiftung und der Stiftungsrat haben mit Einführung der neuen Schulform überlegt, wie unsere Schulen zukünftig weiterarbeiten sollen. Nach vielen Gesprächen und Diskussionnen hat der Stiftungsrat am 22.09.2011 beschlossen, „dass die fünf Haupt-und Realschulen der Stiftung im niedersächsischen Bistumsteil zum 01.08.2012 in Oberschulen umgewandelt werden mit der Regelform der jahrgangsbezogenen Lerngruppen (keine grundsätzliche äußere Trennung von Haupt- und Realschülern).“

Jahrgangsbezogen bedeutet, dass ehemalige Haupt- und Realschüler gemeinsam im Klassenverband unterrichtet werden. Die Oberschule greift Elemente von Haupt- und Realschule und teilweise integrierende Elemente der Gesamtschule auf. Dabei richtet die Schule im Verlauf der Schuljahrgänge zunehmend Fachleistungskurse in den Kernfächern Deutsch, Englisch, Mathematik ein.


2. Als Schule in Trägerschaft der Schulstiftung haben wir viele gestalterische Möglichkeiten ...


Die Oberschule bietet uns die Möglichkeit, Schule an vielen Stellen neu zu (über-)denken. Dabei helfen uns die vielen gestalterischen Möglichkeiten, die wir als  Schule in Trägerschaft der Schulstiftung  im Vergleich zu staatlichen Schulen haben:
  • Individuelle Ausgestaltung der Stundentafel (siehe besondere Fächer)
  • Berücksichtigung der individuellen örtlichen Gegebenheiten (siehe Zwei-Säulen-Modell)
  • Festlegung und Ausgestaltung besonderer Schwerpunkte (siehe Schulpastoral, Berufsorientierung)
  • Mitbestimmung bei der Einstellung des lehrenden Personals
  • Einstellung speziell ausgebildeter Lehrer/Innen (z. B. Fachpraxislehrer)
  • Einrichtung zusätzlicher Funktionsstellen (z.B. Fachbereichsleiter/Innen)
  • Weiterbildungsmaßnahmen zur Unterstützung unseres Schulprofils (z.B. Weiterbildung zur Förderschullehrkraft)
  • Spezielle Fortbildungsmaßnahmen zur Personalentwicklung (z.B. PRO)
  • ...
Die Rechtsstellung unserer Schule ist im Bischöflichen Schulgesetz geregelt. In §2 heißt es:

(1) Die Schulen in Trägerschaft der Schulstiftung in der Diözese Osnabrück sind staatlich anerkannte Ersatzschulen im Sinne des Art. 7 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland und öffentlichen Schulen gleichwertig. Sie erteilen Zeugnisse, die dieselben Berechtigungen verleihen wie die der öffentlichen Schulen. Die Schulträger können Lehr- und Lernziele selbständig festlegen, sofern diese nicht hinter denen öffentlicher Schulen zurückstehen. Abweichungen in den Lehr- und Erziehungsmethoden und in den Lehrstoffen sind zulässig. Die Schulträger haben das Recht, Lehr- und Lernmittel, insbesondere Lehrbücher, in eigener Verantwortung auszuwählen.

(2) Das Recht der Eltern und Schüler, Schulen in Trägerschaft der Schulstiftung in der Diözese Osnabrück zu wählen, ist verfassungsrechtlich gewährleistet. Der Schulträger hat das Recht der freien Schülerwahl, sofern eine Sonderung der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern nicht gefördert wird (Art. 7 Abs. 4 GG).


Selbstverständlich nehmen unsere Schülerinnen und Schüler an den staatlichen Abschlussprüfungen teil und erreichen dieselben Abschlüsse wie an den staatlichen Schulen.

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