Schulpastoral

Schalom - Pax - Friede - Salam



Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Lehrerinnen und Lehrer,

Schalom | Pax | Friede | Salam

In den Stiftungsschulen setzt ihr euch als Schülerinnen und Schüler und setzen Sie sich als Lehrpersonen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ein friedliches Zusammenleben ein. Trotzdem gibt es natürlich Konflikte und Streit, wenn Menschen miteinander in der Schule leben und lernen. Aber diese friedlich zu beenden und den anderen nicht zu verletzen – weder durch Worte noch durch Taten – gehört zu der Schulkultur,einer Kultur der Begegnung und des Dialogs.

In den Nachrichten werden wir mit einer ganz anderen Dimension von Konflikten, mit Krieg und Terror konfrontiert. Schalom | Pax | Friede | Salam sind das, was Juden, Christen und Muslime von dem Gott, den sie anbeten, erhoffen. Menschen aller drei Religionen erbitten diesen Frieden immer wieder vom Allerhöchsten. Denn bei all unserem Einsatz für den Frieden in der kleinen Welt der Schule und der großen Welt, Friede ist ein Geschenk des Allerhöchsten.
Deshalb laden wir mit dieser kleinen Auswahl an Friedensgebeten ein, gemeinsam mit allen Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern j

jeden Freitag in der Fasten- und Osterzeit, in der auch Pessach gefeiert wird,
in allen Stiftungsschulen für den Frieden zu beten.

Der Zeitraum beginnt mit Aschermittwoch am 10.02.2016, endet mit dem Pfingstfest am 15.05.2016 und beinhaltet zehn Freitage in der Schulzeit. Wenn so viele Menschen zur gleichen Zeit um den Frieden beten und sich dessen bewusst werden, ist das ein starkes Zeichen der Verbundenheit untereinander und mit
den Menschen, die unter Krieg, Terror, Verfolgung und Flucht leiden. Es ist ein Symbol für eine weltweite interreligiöse Gemeinschaft und die Chance, miteinander der Versöhnung und dem Frieden zu dienen. Uns Menschen gelingt es oft nicht, Frieden zu schaffen und Frieden zu halten. Darum können wir nur unseren Gott bitten.

Aus Respekt voreinander und in Kenntnis der Verschiedenheit der drei monotheistischen Religionen wollen wir – natürlich je nach Zusammensetzung der Klassen – im Beisein der Angehörigen der anderen Religionen ein Gebet der eigenen Religion sprechen.

Wir freuen uns sehr, wenn wir diesen Weg alle gemeinsam gehen.

Dr. Winfried Verburg (Oberschulrat i.K.), Georg Schomaker (Stiftungsdirektor)

Kreatives Gestalten
Zu den Friedensgebeten

 

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