Pausenhof mit allen Sinnen erleben

Kirchenbote, Nummer 40 - 04. Oktober 2015

Das Bistum saniert den Schulhof der Papenburger Michaelschule

2015 - Schulhofsanierung
Der alte Schulhof der Papenburger Michaelschule wird umfassend saniert und zeitgemäß gestaltet
 Foto: Jürgen Eden

Noch stehen Baumaschinen, Gärtner und Tiefbaumitarbeiter auf dem Pausenhof der Michaelschule Papenburg. Das Pflanzen von Bäumen und Sträuchern bildet im November einen vorläufigen Abschluss der Aktion.

„Überlegungen für eine Neugestaltung des Areals zwischen Busbahnhof und Schulgebäude gibt es bereits seit mehreren Jahren, “, sagt der Stellvertretende Schulleiter Horst Sellere, der kurz vor Ende der Arbeiten gemeinsam mit dem neuen Rektor Thomas Springub die Ergebnisse vorstellte.

Der bisherige Schulhof war nicht mehr zeitgemäß. Gerade Kindern der 5. und 6. Jahrgangsstufen aber auch Älteren will die Oberschule in Trägerschaft des Bistums künftig mehr Sport- und Bewegungsangebote bieten. Das sei gerade vor dem Hintergrund des geänderten Freizeitverhaltens der Schüler erforderlich.

Seit dem Frühjahr wurden umfassende Tiefbauarbeiten durchgeführt, denn die Bodenverhältnisse galten als schwierig. Wegen des morastigen Bodens und Moors galt der Hof zum Teil als wasserundurchlässig. Hinzu kamen Unebenheiten. Deswegen wurde die Fläche zunächst entwässert.

Die neu gestalteten Flächen gliedern sich in Spielfelder für Basketball, Beachvolleyball und Streetsoccer (Straßenfußball). In unmittelbarer Nähe zum Schulgebäude wurde eine Fläche für Spiel- und Bewegungsgeräte geschaffen. Die Aufstellung einer Kletterpyramide und weitere Geräte sind geplant.
Außerdem wird eine Ausgleichsfläche in den Schulhof integriert, der gemeinsam mit Vertretern des Bund für Naturschutz mit Obst- und Laubbäumen sowie Sträuchern gestaltet werden soll. Auch ein Sinnesparcours soll bei den weiteren Bauarbeiten auf dem Schulhof entstehen.

Bereits im Juni nahm Bischof Bode den Spaten in die Hand und pflanzte auf dem Schulgelände eine Rotbuche. Auch mehrere Schüler beteiligten sich an dem Umbau. So entstand bei der GenerationenWerkstatt mit der Papenburger Metallbaufirma Hahn ein Fahrradstand. Außerdem wurden ansprechend gestaltete Papierkörbe und Sitzgelegenheiten geschaffen. Über 9.100 Euro erwirtschafteten Schüler durch Arbeiten wie Hunde ausführen oder Aushilfsjobs in Firmen in den vergangenen drei Jahren.

Das Geld soll als erste Finanzierung für neue Spielgeräte dienen. Ein Bauwagen von der Landesgartenschau soll künftig zur Lagerung und Ausgabe von Spielzeug für die Pausen dienen.


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