Michaelschule gestaltet Gedenkfeier an Pogrom

Ems-Zeitung, 06. November 2015

Arbeitskreis und Stadt laden Bürger zur Teilnahme ein

pm Papenburg. Am 9. November um 18 Uhr wird vor der Sparkasse Papenburg an die Pogromnacht von 1938 erinnert. Ein Zeichen gegen das Vergessen setzt die Stadt Papenburg seit vielen Jahren an der Stelle, an der früher die Synagoge gestanden hat. Die Stadt und der Arbeitskreis, der alljährlich die Gedenkfeier vorbereitet, laden die Bevölkerung zur Teilnahme herzlich ein.

Die Gedenkfeier wird in diesem Jahr von Schülerinnen und Schülern der Michaelschule unter der Leitung von Janina Dreyer und Ursula Hagedorn gestaltet. Die musikalische Umrahmung erfolgt durch das Klezmer-Ensemble des Gymnasiums Papenburg unter der Leitung von Hagen Stach und den Musikverein von 1996 e.V. unter der Leitung von Sven Koop.

Der 9. November 1938 markierte eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte. Das nationalsozialistische Regime führte in der Nacht vom 9. auf den 10. November Gewalttaten gegen jüdische Mitbürger in ganz Deutschland durch. In dieser Nacht wurden jüdische Warenhäuser und über 1400 Synagogen, darunter auch die in Papenburg, zerstört.


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Filmbericht über die Vorbereitungen

Für die feierliche Gedenkstunde proben im Moment die Schüler der Michaelschule ein Schauspielszene ein, mit der sie an das Grauen und die Verbrechen von damals erinnern und zu zeigen, was diese Dinge heute bedeuten.

Heiko Abbas, Pressesprecher der Stadt Papenburg, hat dazu unsere Kollegin Frau Janina Frau Dreyer interviewt.

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