Traditionsschiffe zur Bildung nutzen

Schiffbau: OLB unterstützt Michaelschule

Ems-Zeitung, 27. August 2010


FrischeFarbe_Kirchenbote_08082010Berufliche Orientierung ermöglichen wollen (von links) Margret
Sandmann, Barbara Mielke, Ludger Stukenborg, Ludger Mählmann
und Bernd Robbers
Foto: Eva Kleinert

evk PAPENBURG. Wie Kanäle und Brücken prägen bis heute auch Torfschiffe die Papenburger Umgebung. Ein Traditionsschiff aus Metall bilden derzeit Neunt- und Zehntklässler der Obenender Michaelschule nach. Finanziell unterstützt wird das berufsorientierende Projekt nun auch durch die Oldenburgische Landesbank (OLB) Papenburg Obenende.

In Zusammenarbeit mit der Meyer Werft, Werkstätten der Johannesburg, dem Verein „Papenbörger Hus“ sowie der Michaelschule und ihrem Förderverein arbeiten die Schüler noch bis Ende Mai 2011 an dem ungewöhnlichen Projekt. Ziel ist es, den Schülern Einblick in verschiedene Handwerksberufe zu gewähren. „Auf der Meyer Werft werden die Einzelteile zugeschnitten und in den Werkstätten der Johannesburg zusammengesetzt“, berichtet der Vorsitzende des Vereins „Papenbörger Hus“ und ehemalige Schulleiter, Ludger Stukenborg. So lernten die Jugendlichen zu planen, zu schweißen, zu schrauben oder mit CNC-Maschinen zu arbeiten.
Barbara Mielke, Leiterin der OLB-Filiale am Obenende, freute sich, die Schüler mit einer Spende in Höhe von 2500 Euro zu unterstützen. Das Geld, das aus den Reinerträgen des Glückssparens stammt, solle dazu dienen, den Schülern berufliche Perspektiven zu eröffnen. In der praktischen Arbeit können die Jugendlichen erkennen, ob der Beruf überhaupt „der richtige für sie ist“, so Mielke.

Schulleiterin Margret Sandmann fasste zusammen: „Wir können nun eine Tradition wie die Torfschiffe nutzen, um den Schülern eine Berufsorientierung zu ermöglichen."

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