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 Der Wecker, 30.09.2009

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Feierliche Segnung:

Gestern wurde am Papenburger Obenende
das neue  Schullogo der Michaelschule durch
Pastor Ludger Pöttering gesegnet.

Schüler der Bildungseinrichtung und Auszubildende der  Meyer Werft hatten  das Werk erstellt.

Bild: Jürgen Eden
DIE MICHAELSCHULE IN PAPENBURG HAT DAS NEUE BAUWERK GESTERN GEWEIHT. ZUGLEICH WURDE DAS PATRONATSFEST GEFEIERT.

Von Jürgen Eden

PAPENBURG. „God is myn Leidsmann“, dass heißt soviel wie „Gott ist mein
Lotse“ und bildet die Kernaussage des neuen Logos der St. Michaelschule am
Papenburger Obenende. Gestern, zum Patronatsfest der Bildungseinrichtung wurde die große Schiffssilhouette geweiht, die am vergangenen Donnerstag mit einem Autokran im Splittingkanal vor der Schule
aufgestellt worden war.

Viele Ehrengäste waren zur Feierstunde in die Schulaula gekommen. Denn nicht nur die Schüler der neunten Klasse des vergangenen Schuljahres, sondern auch zahlreiche Kooperationspartner hatten sich an dem ehrgeizigen Vorhaben beteiligt. So hatten die Schüler des  letzten Wahlpflichtkurses Metalltechnik das 24 Quadratmeter große Modell gemeinsam mit Auszubildenden der Papenburger Meyer Werft erstellt.

Doch auch die Arbeitsagentur war im wahrsten Sinne des Wortes bei der Finanzierung mit im Boot. Die „lange Schiffsreise“, wie Schulleiter Ludger Stukenborg das rund einjährige Vorhaben der freien katholischen Schule nannte, hatte im vergangenen Jahr mit einer Machbarkeitsstudie begonnen, bei der auch das Hoch- und Tiefbauamt der Stadt Papenburg einbezogen war. Anschließend wurden Skizzen und Zeichnungen gefertigt sowie Berechnungen und Computersimulationen bei der Werft
vorgenommen.
Während ein Team dann schließlich Schiffsrumpf, Segel und die beiden Schiffsbaumasten produzierte, ging es an anderer Stelle schon mit der Herstellung eines Stahlrahmens für das Betonfundament weiter. Hier half das Bauunternehmens Kassens.

Viele Firmen beteiligten sich an dem ehrgeizigen Vorhaben

Die drei vorderen Segel sollten die
Originalfarben von Papenburg - blau, rot und gelb - erhalten. Das war mit neuen Hindernissen verbunden. „Gelb ist bekanntlich nicht gelb und rot nicht gleich rot“, machte Stukenborg deutlich. Die Werpeloher Firma Maschinenbau und Oberflächentechnik Hüntelmann benötigte standardisierte Angaben - und Bauamt des Rathauses herrschte zunächst Ratlosigkeit, denn die Papenburger Stadtfarben waren nach Stukenborgs Worten bisher nicht standardisiert.

„Im Zuge dieser Maßnahme gelang es
nun in Abstimmung mit der Stadt, gewissermaßen als kleinen Nebeneffekt die
Papenburger Farben nun endgültig und offiziell nach der RAL-Norm festzulegen“, so der Rektor weiter. Am vergangenen Donnerstag war es dann soweit: Nachdem das Wasser des Splittingkanals abgelassen worden war, setzte ein 40 Tonnen Autokran der Firma Johann Bunte das Modell auf den bereits gegossenen Betonsockel. Und gestern durfte gefeiert werden.
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Die Michaelschule in Papenburg feierte nicht nur das Patronatsfest, sondern auch
die Segnung des neuen Schullogos, dass in Form einer Schiffssilhouette im
Splittingskanal aufgestellt wurde.

Bild: Jürgen Eden

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