Bilder bauen Brücken

SonntagsReport, 11. Dezember 2005

Grafothek Arbeitsagentur 2005
Berufsberater Alfred Meijer und Pressesprecher der Arbeitsagentur Thomas Rawitz (4.u.5. von links) freuen sich
über die Bilder, die zur Zeit Farbe an die Wände der Arbeitsagentur bringen.
Präsentiert werden die Bilder von (v.l.)
Katharina Berlage, Marina Middendorf, Annette Kassens und
(von rechts) Petra Müller und Ramona Rolfes.

Foto: Mechthild Germann

Papenburg (meg) Seit Neuestem schmücken viele Bilder, von Schülern der Michaelschule gemalt, die Wände der Agentur für Arbeit in Papenburg. „Ich finde es eine gute Idee, dass viele Leute sehen können was Schüler leisten können. Außerdem bringen unsere Bilder Farbe in den Büroalltag“, sagt Ramona Rolfes, Schülerin der Klasse 10R3. Sie vertritt mit ihren Mitschülerinnen Katharina Berlage, Marina Middendorf und Petra Müller den Wahlpflichtkurs „Kreatives Gestalten“.

Ihre Lehrerin Annette Kassens erklärte, die Schule habe einen Deal mit der Agentur für Arbeit ausgehandelt. „Wir stellen die Bilder zur Verfügung und die Agentur beschafft die Rahmen“, schmunzelt sie. Gleichzeitig wird auf diesem Wege die Grafothek der Schule aus ihrem Schattendasein gehoben. Zunehmend tritt die Michaelschule mit ihrer Kunst an die Öffentlichkeit. Fester Bestandteil sind die Ausstellungen im Bid Klamphauer Haus zu jedem Schuljahresende.
In Abwechslung mit der Kunstschule „Zinnober“ werden Bilder im Bürgerbüro präsentiert. Auf diesem Wege sind vermehrt Anfragen eingegangen, ob die Bilder auch zum Verkauf stehen. Da die Schule qualitativ hochwertige Materialien stellt, ist der Verkauf willkommen. „Das senkt die Unkosten. Gleichzeitig werden die jungen Künstler bestätigt“, erklärt die Lehrerin.

Helmut Stavermann, Leiter der Agentur für Arbeit, fügt hinzu, man könne sich durchaus einen „Ramona“ anstatt das Werk eines längst verstorbenen Künstlers an die Wand hängen. Seit geraumer Zeit arbeiten die Michaelschule und die Arbeitsagentur eng zusammen. Diese Bilderpräsentation schlägt weitere Brücken zwischen die beiden Einrichtungen. Berufsberater Alfred Meijer sieht den Beginn einer Serie, die sich mit anderen Formen der künstlerischen Gestaltung fortsetzen könnte.

(ungekürzter Artikel)

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