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Schulordnung: Miteinander und Füreinander




Wir - die Michaelschule - sind ein Schulsystem mit zirka 770 Schülern, Lehrern und Mitarbeitern. Um ein 'tolerierendes Miteinander' und 'gelebtes Füreinander' umzusetzen, ist es notwendig, dass wir bestimmte Regeln beachten, die von Schülern, Eltern und Lehrern in einer Schulordnung festgehalten worden sind.

 1. Umgang miteinander

Damit ein positives Miteinander gelingt, ist es notwendig, dass sich alle an bestimmte Spielregeln halten:

Freundlichkeit, Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, gegenseitige Achtung und umweltbewusstes Verhalten sind unerlässlich. Für uns alle sollte 'Bitte', 'Danke', 'Entschuldigung' und ein freundlicher Gruß selbstverständlich sein. Wir achten sehr auf einen rücksichtsvollen Umgang miteinander.

Probleme und Streitigkeiten sind ohne Gewalt zu lösen. Das bedeutet auch, andere nicht durch Schimpfwörter, Bespucken, usw. ... zu beleidigen.

Jeder sollte bei Streit schlichtend eingreifen oder andere um Hilfe bitten. Man kann sich an die Klassenlehrerin, den Klassenlehrer wenden, auf dem Schulhof an die aufsichtführenden Lehrerinnen und Lehrer oder an die Schulleitung. Niemals Gleiches mit Gleichem vergelten!

Gegenstände, die andere stören oder verletzen können, dürfen nicht mitgebracht werden (siehe auch 'Waffenerlass').

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2. Unterricht und Schulgebäude

Das Schulgebäude ist für Schülerinnen und Schüler nach dem ersten Klingeln geöffnet. Sie gehen dann zu ihrem Klassenraum oder den entsprechenden Fachräumen und warten auf ihre Lehrerin, ihren Lehrer. Sollte die Lehrerin oder der Lehrer fünf Minuten nach Unterrichtsbeginn noch nicht in der Klasse sein, so benachrichtigt die Klassensprecherin oder der Klassensprecher das Sekretariat.

Unsere Unterrichtszeiten
  1. Std. 8.10 - 8.55 Uhr
    5 Minuten Wechselpause
  2. Std. 9.00 - 9.45 Uhr
    Große Pause: 25 Minuten

  3. Std. 10.10 - 10.55 Uhr
  4. Std. 10.55 - 11.40 Uhr
    Große Pause: 20 Minuten

  5. Std. 12.00 - 12.45 Uhr
  6. Std. 12.45 - 13.30 Uhr
    Essensausgabe I:
    12.45 - 13.30 Uhr
    Essensausgabe II:
    13.30 - 14.00 Uhr

  7. Std. 14.00 - 14.45 Uhr
  8. Std. 14.45 - 15.30 Uhr

  9. Std: 15.30 - 16.15 Uhr
  10. Std. 16.15 - 17.00 Uhr

Zwischen der 1. und der 2. Stunde erfolgt kein Pausenzeichen. Nicht die Uhr oder das Klingeln beenden den Unterricht, sondern die Lehrerin oder der Lehrer. Da in vielen Klassen der Unterricht weitergeht, wird leise in die entsprechenden (Fach-) Räume gewechselt. Der Flur ist kein Aufenthaltsraum!

Jeden Morgen beginnt der Unterricht zur Einstimmung in den Tag mit einem Gebet, einer Meditation oder einem Lied.

In dem Schulgebäude, vor allem in den Treppenhäusern zu Beginn und zum Ende der Pausen gilt in besonderem Maße: Fair geht vor Rempeln. Drängeln, Schubsen ... muss nicht sein!

Jede Klasse darf ihren Klassenraum selbst gestalten und eigene Regeln des Zusammenlebens aufstellen. Die Räume der anderen Klassen und deren Einrichtung werden besonders respektiert, da man dort Gast ist. Das Eigentum der anderen ist zu achten!

Gefundene Gegenstände werden beim Hausmeister oder im Sekretariat abgegeben. Hier kann man nachfragen, wenn etwas verloren wurde.

Die Einrichtungen der Schule und die Lernmittel wie Bücher, Karten, Fernseher, Filmgeräte ... sind ordentlich zu behandeln. Wer etwas mutwillig kaputt macht, muss es ersetzen!

Jede Klasse übernimmt die Verantwortung für ihren Klassenraum. Dazu gehört auch, dass nach Unterrichtsschluss der Raum ordentlich gefegt wird. Selbstverständlich werden die Stühle am Ende des Unterrichts hochgestellt und die Tafel geputzt.

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3. Pausen und Schulhof

Die Pausen werden auf dem Schulhof verbracht. Es ist selbstverständlich, dass das Schulgelände während des Schulvormittags nicht verlassen werden darf.

Die Aufsicht entscheidet bei Regenwetter oder starkem Frost, ob die Schüler im Klassenraum bleiben und/oder sich auf den Fluren aufhalten. Dabei bleiben die Klassenzimmertüren geöffnet.


Im Schülerkiosk oder in der Mensa können verschiedene Getränke, belegte Brötchen, Kakao, Jogurt, Eis... gekauft werden. Drängeln vor den Kiosken ist unfair! Die Verpackungen werden in die dafür vorgesehenen Abfallbehälter gegeben. Dieses gilt für das Gebäude wie für den gesamten Schulhof.


Jeder Einzelne hat darauf zu achten, dass auf dem gesamten Schulgelände Müll in die dafür vorgesehenen Müllbehälter geworfen wird.

Während des Vormittags darf der Schulhof nicht mit dem Fahrrad befahren werden. Die Fahrräder gehören in die Fahrradständer. Die Fahrräder der Mitschüler sind tabu! Wenn ein Fahrrad beschädigt worden ist, ist dieses sofort im Sekretariat zu melden. Dabei werden nur solche Fahrräder versicherungstechnisch behandelt, die bei den Fahrradüberprüfungen im Herbst als verkehrssicher geprüft und registriert worden sind.

Spucken ist unhygienisch und beleidigend. Darum ist es sowohl im Gebäude wie auch auf dem Schulhof strikt verboten. Kaugummis werden grundsätzlich in den Mülltonnen entsorgt.

Die Beete und Pflanzen gehören mit zu unserem Schulhof. Sie dürfen nicht zerstört werden.

Die Toiletten sind notwendige Einrichtungen, die besonders sauber zu halten sind. Sie sind keine Aufenthaltsräume in den Pausen. Es ist selbstverständlich, dass Jungen keine Mädchentoiletten und Mädchen keine Jungentoiletten betreten. Wer die Toilettenräume mutwillig beschmutzt, muss selbst die Reinigungsarbeiten übernehmen.

Handy/MP3-Player bleiben während der Unterrichtsstunden und im Schulgebäude ausgeschaltet. Auch das Tragen der zugehörigen Kopfhörer ist im Schulgebäude nicht erlaubt. Sollte das Handy zur Kontaktaufnahme mit den Eltern benötigt werden, so darf dies nur nach Rücksprache mit einer Lehrerin/einem Lehrer erfolgen.
Bei unerlaubter Handy-Nutzung/MP3-Nutzung im Schulgebäude oder während des Unterrichts muss das entsprechende Gerät der unterrichtenden bzw. Aufsicht führenden Lehrkraft übergeben werden. Das Handy wird nach der 6. Stunde - frühestens am gleichen Tag - einem Erziehungsberechtigten im Sekretariat ausgehändigt.

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4. Mensaordnung

Unsere Mensa ist ein Ort, an dem wir uns begegnen, um in ruhiger Atmosphäre unser Mittagessen einnehmen zu können. Damit wir uns in unserer Mensa wohlfühlen, halten wir uns an nachfolgende Regeln:

… vor dem Essen
  • Bevor wir die Mensa von außen betreten, reinigen wir draußen unsere Schuhe, insbesondere bei schlechtem Wetter.

  • Die Taschen und Jacken nehmen wir nicht mit in die Mensa.

  • Wir stellen uns zur Essensausgabe in die Reihe hinten an und schubsen und drängeln nicht.
... am Tisch
  • Die Mahlzeiten werden grundsätzlich am Tisch in der Mensa eingenommen und nicht auf den Fluren oder in den Klassenräumen.
  • Zu Beginn der Mahlzeit sollte Ruhe und Zeit für ein Dankgebet sein.
  • Wir sind so leise und verhalten uns so rücksichtsvoll, dass wir die anderen nicht stören.
  • Wir essen manierlich und achten auf gepflegte Tischsitten.
  • Wenn wir mit dem Essen fertig sind, machen wir Platz für die, die essen wollen.
… nach dem Essen
  • Das Tablett stellen wir in den dafür vorgesehenen Geschirrwagen.
  • Wir verlassen unseren Platz sauber.
  • Die Stühle rücken wir wieder an den Tisch.

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 5. Fehlverhalten

Jede Lehrerin, jeder Lehrer oder auch Mitarbeiterin und Mitarbeiter werden mit geeigneten Maßnahmen auf ein eventuelles Fehlverhalten reagieren. Dafür sieht das Bischöfliche Schulgesetz unter § 27 bzw. § 28 so genannte Erziehungsmittel, bei schwereren Verstößen gegen die gültige Schulordnung Ordnungsmaßnahmen vor. Im Gegensatz zu den Ordnungsmaßnahmen können Erziehungsmittel von jedem einzelnen Lehrer oder von jeder Lehrerin ausgesprochen werden. Sowohl Erziehungs- als auch Ordnungsmaßnahmen dienen in jedem Falle der Aufrechterhaltung der Schulordnung und damit des gewaltfreien Miteinanders in der Schulgemeinschaft.

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