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Michaelschule Papenburg mit Seneca-Preis geehrt



Wirtschaft Ostfriesland & Papenburg
, Nr. 2 - Februar 2009

Seneca_IHK_Ausgabe0209Bildhauer Klaus Vrieslander (links) und Staatssekretärin Dagmar Wöhl (3.v.l.) mit den
Papenburger SchülernWiebke de Weerdt,Carolin Jansen, Sonja Lipka und Kai de Vries.
Sie umrahmen die Büste des römischen Philosophen Seneca.


Foto: David Ausserhofer


MichaelschuleSeneca_IHK0209_SCRZum dritten Mal hat das Konzept zur Berufsorientierung der Michaelschule Papenburg (Haupt- und Realschule) eine hohe Auszeichnung erfahren. Nach dem Ausbildungs-Ass 2006, dem bundesweiten Schulwettbewerb Fit for Job 2007 folgte nun der Seneca-Preis 2008 in Berlin.

Preisverleihung in Berlin

Dieser vom Bundeswirtschaftsministerium angestoßene Schulwettbewerb sucht innovative Ideen, Konzepte und Projekte, die Jugendliche in Ausbildung und Beruf bringen und sie fit für die Wirtschaft machen. Knapp 300 Schulen hatten in diesem Jahr ihre Beiträge eingereicht. Eine 16-köpfige Jury wählte die besten Konzepte aus und lud die Schulen zur Preisverleihung ins Bundeswirtschaftsministerium nach Berlin.

In einem für die Papenburger Schüler und Lehrer unvergesslichen Rahmen zeichnete die Staatssekretärin Frau Dagmar Wöhrl die Preisträger feierlich aus. Andreas Korn, bekannt aus der ZDF-Reihe pur+, moderierte unterhaltsam und schlagfertig die Preisverleihung. Den Höhepunkt erreichte die Veranstaltung, als es um den Hauptpreis, die bronzene Büste des römischen Philosophen Seneca, ging. Große Spannung und schließlich riesiger Jubel bei unseren Lehrern und Schülern, als die Staatssekretärin die bronzene Seneca-Büste enthüllte und die Michaelschule als Hauptpreisträger nannte.


Das Konzept überzeugte

In der Laudatio würdigte die Jury besonders die Stimmigkeit und Nachhaltigkeit des schuleigenes Konzeptes zur Vorbereitung der Jugendlichen auf ihren Beruf. Alle Module seien aufeinander abgestimmt und ergänzten sich gegenseitig. Besonders hervorgehoben wurden auch die Schüler-Lehrer-Praktika.

In der anschließenden Talkrunde diskutierten die Projektpartner und Schulleiter Ludger Stukenborg die Frage, was zur Verbesserung der Qualifizierung von Jugendlichen getan werden kann. Ludger Stukenborg nahm dazu Stellung und erläuterte die drei Säulen, auf denen die Vorbereitung der Schüler auf die Berufswelt fußt:
"Zunächst legen wir Wert auf einen qualifizierten Unterricht mit hoher Methodenkompetenz und Stärkung des Kernunterrichtes", so der Schulleiter. Daneben erfolge eine konsequente Leitbildarbeit: "Wir wollen unsere Schüler zu einem ‚solidarischen Menschen’ erziehen, wobei wir in einer sich immer schneller verändernden Gesellschaft die Werte ‚gelebtes Füreinander’ und ‚tolerierendes Miteinander’ bewahren wollen", erklärt Stukenborg. Diese Erziehung schließe selbstverständlich die Sekundärtugenden mit ein.
Die dritte Säule bildet ein Konzept zum berufsorientierten Lernen mit hohem Praxisanteil. Dazu gehören Komponenten wie Betriebstage als Langzeitpraktikum, berufsorientierende Wahlpflichtkurse, Kooperation mit den Betrieben, Schüler–Lehrer–Praktika, internationaler berufsorientierender Schüleraustausch, Bewerbungsmappe „Mein Aktiv Pass“, unterrichtsbegleitende Berufsberatung

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