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Michaelschule ist Preisträger beim Wettbewerb "Ökonomie in Schulen"



2014 - Förderpreis Ökonomie und Informatik in SchulenDie Stiftung der Metallindustrie im Nord-Westen ehrte das Alte Gymnasium Oldenburg und die
Michaelschule Papenburg für ihre guten Praxiskontakte in die Wirtschaft.
Foto: Markus Hibbeler / Oberschule Michaelschule Papenburg

Die besten Konzepte zu Praxiskontakten in die Wirtschaft waren gesucht, und das Alte Gymnasium Oldenburg sowie die Michaelschule Papenburg machten das Rennen um den mit 15.000 Euro dotierten Preis „Ökonomie in Schulen 2013“ der Stiftung der Metallindustrie im Nord-Westen. Das Alte Gymnasium Oldenburg bekommt 10.000 Euro, die Michaelschule Papenburg erhält 5.000 Euro (Anerkennungspreis).

Tag des Handwerks - 2013
Foto: Oberschule Michaelschule

Der Förderpreis „Ökonomie und Informatik in Schulen“ wird jährlich abwechselnd für Ökonomie und Informatik verliehen.

Gesucht werden Konzepte zu Praxiskontakten, die zeigen, wie Schülerinnen und Schüler mit dem regionalen Wirtschaftsraum vertraut gemacht werden. Die Konzepte sollten inhaltlich, organisatorisch, personalpolitisch und kommunikationspolitisch verankert sein und Modellcharakter für andere Schulen haben.


Am 8. Januar wurde das Konzept der Michaelschule von einer Fachjury bewertet und für preiswürdig empfunden. Ludger Mählmann hat am Beispiel des "Tag des Handwerks" die Realisierung von Praxiskontakten in der ökonomischen Bildung in preiswürdiger Weise dargestellt. Im Gespräch mit der Jury wurde die starke Vernetzung der Schule mit den außerschulischen Partnern, Betrieben und zum Beispiel der Kreishandwerkerschaft hervorgehoben.
Die Ehrung der Preisträger fand am 18. Januar  im Oldenburger Kulturzentrum PFL vor rund 140 Gästen statt.

Die Preise übergab Michael Waskönig, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. Michael Waskönig betonte, dass die Stiftung sich das Ziel gesetzt habe, die Bildung von Schülerinnen und Schülern in Ökonomie nachhaltig zu verbessern, da dieser Wissensbereich ganz allgemein für die Gesellschaft und speziell für den erfolgreichen Berufsweg junger Menschen zunehmend an Bedeutung gewinne. Ökonomie müsse selbstverständlich Teil der Allgemeinbildung sein, forderte Waskönig. Die Kenntnis bzw. Unkenntnis von Ökonomie bestimme die Wahrnehmung von Unternehmen und Unternehmern.

Professor Dr. Dr. h.c. Hans Kaminski, Direktor des Oldenburger Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB), betonte in seinem Vortrag ebenfalls die Notwendigkeit der ökonomischen Bildung. Denn die Lebenswelt der Schüler verändere sich auch in ökonomischer Hinsicht rasant und müsse von ihnen verstanden und durchdrungen werden. Doch stoße ökonomisches Denken in der Gesellschaft häufig noch auf Ablehnung. Prof. Kaminski forderte, dass die Fachkompetenz der Lehrkräfte noch mehr gestärkt  werden müsse.
Den Festvortrag hielt Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer. Sein Thema: „Investitionen in Bildung sind Investitionen in unsere Zukunft.“ Kramer betonte, dass die Zukunft Deutschlands entscheidend davon abhinge, wie erfolgreich die Produkte und Dienstleistungen im weltweiten Wettbewerb seien. Dafür sei Bildung unabdingbar: „Wir haben keine großen Vorkommen an Bodenschätzen. Unseren Wettbewerbsvorteil müssen wir über Talententwicklung schaffen“, sagte Kramer. Bildung sei aber nicht nur ein wirtschaftlicher Standortfaktor und Grundlage für Wohlstand und soziale Sicherheit, sondern auch Basis für Kultur und Lebensqualität.

Die Arbeitgeber setzten auf ein Bildungssystem, das früh starte und kontinuierlich die individuelle Förderung jedes jungen Menschen sichere: „Die gegenwärtige Großzügigkeit für konsumtive Alterssicherung wünsche ich mir für investive Zukunftssicherung“.

Durch das Programm führte Jürgen Lehmann, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung der Metallindustrie im Nordwesten.


Für die musikalische Umrahmung sorgte die Combo der Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg unter der Leitung von Jörg Olesch.

Geschrieben von H. Sellere - 20.02.2014

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