Zukunftsmodell Michaelschule – Senioren-CDU informiert sich


SeniorenCDU_Juni2011
Margret Sandmann, Heinz Hartken, Hermann Lühle, Christoph Tombrink, Wilhelm Harpel,
Horst Sellere, Annette Pöttker, Gerd Hanekamp, Heinz-Wilhelm Blohm, Wulfhard Kinz
Foto/Bearbeitung: Gundula Schepers/H.-H. Sellere

SeniorenCDUDie Mitglieder der Seniorenunion der CDU Papenburg und die Schulausschussvorsitzende Annette Pöttker besuchten auf Einladung von Gerd Hanekamp die Michaelschule, um sich vor Ort ein Bild über die zukünftige Entwicklung der Schule am Standort Obenende zu machen.

Die Schulleiterin Frau Sandmann informierte zunächst über das Bildungsnetzwerk Obenende. Dieses hat sich zum Ziel gesetzt, „reibungslose Übergänge zwischen KITA/SCHULE/HOCHSCHULE durch individuell abgestimmte neue pädagogische Konzepte einschließlich eines gelingenden beruflichen Einstiegs mit Unterstützung der WIRTSCHAFT zu ermöglichen.“

Anschließend stellte die Schulleitung das neue Zukunftsmodell Michaelschule vor. Vor allem zwei Begriffe stießen auf reges Interesse der Gäste. Was sind Jahrgangsklassen, welche Schüler gehen zukünftig in die sogenannten Qualiklassen.

Herr Sellere referierte kurz die Gründe für die Einführung der neuen Oberschule in Niedersachsen. „An der Michaelschule setzen wir dieses Konzept mit den besonderen Möglichkeiten einer Konkordatsschule kreativ um. Bei der Zusammenführung der Haupt-und Realschüler werden wir besonderes Augenmerk auf die Unterstützung der schwächeren Schüler legen. Andererseits wollen wir  die individuellen Leistungsstärken der Schüler weiterentwickeln. Eine noch bessere Vorbereitung auf die erfolgreichen beruflichen Gymnasien ist unser Ziel."
Viel Erstaunen löste eine Aufstellung zur Geburtenstatistik aus: Während 2000/2001 der Anteil nicht katholischer Kinder noch bei 32% liegt, steigt er bis 2008/2009 bereits auf 74% an. Diese Zahlen machen deutlich, dass für den Bestand der Michaelschule die Aufnahmebeschränkung nicht katholischer Schüler (maximal 30%) nicht mehr zeitgemäß ist. Die anwesenden Kommunalpolitiker versprachen, sich „in ihren Netzwerken“ für eine Änderung einzusetzen.

Nicht minder erstaunt waren die Gäste über eine Statistik zur  Schulformwahl im neuen Schuljahr. Die Obenender Eltern entscheiden sich sehr stark für die Michael-Realschule und deutlich weniger für die beiden Gymnasien als die Eltern der Untenender Grundschulen, für die Michaelschule u.a. ein Grund für die Einrichtung der Qualifizierungsklassen.

Nach der Inforunde nahmen die Gäste die Sportanlagen genauer in Augenschein. Frau Sandmann sprach insbesondere die Mängel der sanitären Anlagen (Turnhalle) an. Frau Pöttker wies darauf hin, dass die Stadt 40000 € in den Haushalt einstellen will, um die dringendsten Arbeiten erledigen zu können. Einen Termin für den Bau der neuen Turnhalle  konnte sie noch nicht nennen. Im städtischen Stadion analysierten die CDU-Senioren fachmännisch die Situation: Die Tribüne darf aus Sicherheitsgründen nicht genutzt werden, die Kabine ist teilweise zerstört, die Betonpfähle sind marode. Für die Bundesjugendspiele nutzen die Schüler  der Michaelschule daher das Waldstadion.

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