Justizminister Busemann in der Michaelschule

Busemann_240111Bernd Busemann mit einem Wahlpflichtkurs Holz der 7. Hauptschulklassen. Im Hintergrund
Fachbereichsleiter AWT Herr Mählmann, Fachpraxislehrer Herr Voskuhl und der
CDU-Fraktionsvorsitzende im emsländischen Kreistag, Herr Hövelmann

Fotos: H.-H. Sellere

Am letzten Montag (24.01.) stattete der Justizminister Bernd Busemann der Michaelschule, Haupt- und Realschule in Papenburg einen Besuch ab. Als zuständiger Landtagsabgeordneter galt sein Interesse der schulischen Entwicklung dieser Schule, insbesondere dem Modell der beruflichen Bildung und dem berufsorientierenden Lernen. In Anwesenheit von Georg Schomaker, Stiftungsdirektor des Stiftungsrates des Bistums Osnabrück, Michael Sommer, Schulrat im Kirchendienst, Heinrich Hövelmann, Fraktionsvorsitzender der CDU, Landkreis Emsland, der Schulleitung der Michaelschule Margret Sandmann, Horst Sellere, Ludger Mählmann konnte er sich über den Stand der Entwicklungen, Ideen und Vorhaben informieren.

Busemann_240111_02Die Michaelschule, die sich dem Leitbild „Der solidarische Mensch“ seit vielen Jahren verpflichtet hat, setzt in ihrer schulischen Arbeit neben dem berufsorientierenden Aspekt auf weitere Schwerpunkte, zum Beispiel auf eine umfassende informationstechnische Grundbildung oder auf die Stärkung der Kernfächer. Dabei geht es um den Einsatz von Lernplattformen, um neue Unterrichtsmethoden, computergestütztes und eigenverantwortliches Lernen. Die Michaelschule versteht sich als Stadtteilschule, die gut in das Gesamtgeschehen des Papenburger Obenendes integriert ist. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die aktive Beteiligung und Ausgestaltung des Bürgerfestes zur Verleihung der Stadtrechte vor 150 Jahren an die Stadt Papenburg. Das Fest findet am 3. Juli am Obenende statt. Ein weiteres Highlight könnte das Fest zum Thema „ 250 Jahre Glasproduktion in der Glashütte Papenburg“ sein. Zahlreiche Kooperationspartner aus der Wirtschaft, eine zukünftig noch stärkere Vernetzung der Schule mit den Institutionen vor Ort, mit Vereinen und Verbänden, mit den Kirchen und der Moscheegemeinde machen ein schulisches Konzept tragfähig, das sich Leistungsstärke und Innovation auf die Fahnen geschrieben hat und als Schule für alle Schülerinnen und Schüler zukunftweisend sein möchte.

Justizminister Bernd Busemann zeigte sich beeindruckt von der geleisteten Arbeit an dieser Schule und sprach dem Kollegium seinen ausdrücklichen Dank aus. Mit dem schuleigenen Modell Berufsvorbereitung und Berufsorientierung setze die Schule Maßstäbe und mit einem Blick auf das zurzeit in Überarbeitung befindliche Schulgesetz sei die Michaelschule in ihrer Entwicklung vorausschauend und beziehe eine Spitzenposition unter den Schulen Niedersachsens.

Einig waren sich alle Gesprächsteilnehmer darin, dass diese Entwicklung weitergehen muss, dass Schulen in kirchlicher Trägerschaft gleiche Entwicklungsmöglichkeiten wie die staatlichen Schulen bekommen sollen. Dazu seien einige gesetzliche Vorgaben zu prüfen, nicht zuletzt grundsätzliche Vereinbarungen im Rahmen des Konkordats, dem Staatsvertrag zwischen dem Land Niedersachsen und der katholischen Kirche.

Die Vertreter der Schulstiftung Georg Schomaker und Michael Sommer machten deutlich, dass das Thema „Oberschule“ den Konkordatsschulen insgesamt einen positiven Schub in ihrer Entwicklung geben werde.


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